Maschinenring Frauen – Infofahrten ins Zabergäu

Zwei informationsreiche Fahrten führte der Maschinenring östlicher Tauberkreis für die Maschinenring-Frauen am 27. Juni und 5. Juli 2018 durch.

 

Als erstes ging es zum Hofcafe Fuchs in Sülzbach-Wimmental, wo die Damen mit Secco begrüßt und mit einem ausgiebigen und schmackhaften Frühstücksbüffet auf der Terrasse verwöhnt wurden. 1999 wurde der Weinbaubetrieb mit 11 ha von den Schwiegereltern übernommen und später als zweites Standbein das Hofcafe eröffnet.

 

Nach kurzer Fahrt erreichte die Gruppe die Erlenbacher Ölmühle. Der Inhaber Stefan Kerner zeigte die Ölmühle und bei der anschließenden kurzweiligen Präsentation durften kaltgepresstes Walnussöl, Kürbiskernöl, Hanföl, Mohnöl, Rapsöl, Leinöl verkostet werden. Die Rohstoffe werden alle mit know-how und Begeisterung selbst erzeugt und mit 2 Pressen 80 l Öl pro Tag hergestellt. Neben den Ölen werden auch Kürbiskerne, Leinmehl und Balsamessige produziert.

 

In Lauffen ging es zum Erlebnisgartencenter Mauk, das 1856 von Gottlieb Mauk gegründet wurde und welcher mit Beerensträucher begann. Heute ist auf einem Areal von 30.000 m² neben Pflanzen für den Innen- und Außenbereich, Zoobedarf, Gartenmöbel, Dekorationsartikel auch ein Freizeit und Erlebnispark und ein Cafe zu finden. Die Frauen bestaunten das riesige Angebot und viele nahmen sich ein Erinnerungsstück für den eigenen Garten mit nach Hause.

 

Nächstes Ziel war das Städtchen Bönnigheim am Rande des Strombergs. Eingebettet zwischen Wald und Wiesen, umrahmt von sanften Hügeln mit Obstgärten und Weinbergen.

Bönnigheim war die erste Viersektorenstadt Deutschlands. Bei einem Rundgang mit dem humorvollen Stadtführer erfuhren die Frauen viel Interessantes aus der vielfältigen Stadtgeschichte und besuchten die Cyriakuskirche, ein mittelalterliches Kleinod mit spätgotischer Ausstattung, den Köllesturm - Torturm der früheren Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert -, das Schloss ein beschwingtes verspieltes Bauwerk im spätbarocken Stil und weitere eindrucksvolle Baudenkmäler.

 

Auf dem Privatweingut Rolf Willy in Nordheim endete das Programm. Die Wurzeln der Privatkellerei reichen bis in das Jahr 1936 zurück. Heute wird die Kellerei von den 3 Brüdern Jürgen, Günter und Holger Willy geführt. Es werden 220 ha Reben angebaut und 70 % Rotwein und 30 % Weißwein produziert. Nach einer interessanten Kellerführung durften bei einer Probe zu einer Brotzeit die hervorragenden Weine getestet werden.